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Trancecoaching

Trancecoaching / Hypnose

Der Begriff Hypnose kommt aus dem giechischen und stammt ab von “Hypnos”, dem griechischen Gott des Schlafes.

Dieser Begriff wurde im 19. Jahrhunder von dem englischen Psychiater Baird geprägt und zog
als gemeingültiger Begriff in die Terminologie ein. Vor Baird hatte die Hypnose viele Bezeichnungen,
aber keine traf ihr Wesen so genau wie die nun allgemeingültige.

Durch die starke Einflussnahme auf das Unterbewußtsein kann die Hypnose zur Anaesthesie und zur Heilung vieler Krankheiten eingesetzt werden. Mindestens 95% aller Erkrankungen sind psychosomatischer Natur. So ist es nur logisch, daß es möglich ist, diese Krankheiten über die Psyche zu behandeln.
Mit dem Elektroenzephalographen kann nachgewiesen werden, wie die Hypnose Einfluß auf das elektrische Potential des Gehirns nimmt und dadurch kann auch nachgewiesen werden, daß es sich bei der Hypnose keinesfalls um eine Geheimwissenschaft handelt, die nur von Adepten der Magie erlernt werden kann.
Jeder kann lernen, Suggestionen unter Hypnose zu verwenden. Eine sonore Stimme erleichtert zwar die Arbeit, ist aber durchaus nicht Grundvoraussetzung.

Es sind drei Suggestionsformen bekannt, die entweder allein oder in einer Kombination verwendet werden, um den Probanden in Hypnose zu versetzen:

  • Die Fixationsmethode
  • Die Verbalmethode
  • Die Faszinationsmethode

Hier sind Fragen, die die Patienten meistens in der Vorbesprechung stellen:

  1. Können Sie in durch die Hypnose einen so starken Einfluß auf mich ausüben, daß ich alles, was sie mir auftragen auch ausführe?
  2. Können Sie mir einen posthypnotischen Befehl geben, daß ich z.B. kriminelle Taten ausführe?
  3. Werde ich Ihnen, wenn Sie es wollen, selbst meine tiefsten Geheimnisse offenbaren?
  4. Ist es möglich, daß ich unter Hypnose sexuell missbraucht werden kann?
  5. Ist es möglich, daß ich aus dem hypnotischen Schlaf nicht mehr aufwache?
  6. Werde ich mich an das, was in der Hypnose passiert, erinnern koennen?

Diese sechs Fragen werden von nahezu 100% aller neuen Patienten gestellt.
Hier die Antworten:

  1. Es ist nicht möglich Rapporte zu geben, die den Grundsätzen und der Moral des Patienten zuwidergehen.
  2. Wie bereits in der ersten Frage und Antwort angedeutet, ist es nicht möglich, etwas über die grundsätzliche Bereitschaft des Patienten hinaus zu befehlen.
  3. Diese Frage und Antwort steht im Zusammenhang mit den ersten beiden Fragen und Antworten und kann grundsätzlich verneint werden.
  4. Die beste Anwort auf diese Frage ist der Hinweis auf den Versuch, den Sigmund Freud mit einer Nonne durchgeführt hat. Durch diesen, bereits erwähnten Versuch beantwortet sich die Frage von selbst.
  5. Es ist nicht möglich, aus einem hypnotischen Schlaf nicht mehr zu erwachen. Selbst wenn es einmal eine Schwierigkeit des Erweckens geben sollte, das kommt in ca. 1% aller Fälle vor, geht der hypnotische Schlaf in einen normalen Schlaf über und der Patient erwacht nach längstens einer Stunde von selbst.
  6. Da der Patient den Rapport bekommt, sich an alles, was in der Hypnose geschehen ist, nach dem Aufwachen zu erinnern, beantwortet sich diese Frage von selbst. Gerade das Erinnern ist ein Teil der Therapie und trägt dazu bei, daß der Patient an den therapiefreien Tagen aktiv an seiner Gesundung mitarbeiten kann.

Obwohl die Hypnose eine eigenständige, hochwirksame Therapie ist, wird es nicht selten vorkommen, daß nur eine Mitbehandlung zur Schulmedizin in Frage kommt. In der nun folgenden Tabelle der Krankheiten, die sehr gut auf die Hypnose ansprechen. Mit einem Sternchen versehen sind die Krankheiten, bei denen die Hypnose nur unterstützend einsetzbar ist. Bei den Krankheiten, die mit einem Sternchen in Klammern versehen sind, wird man von Fall zu Fall entscheiden müssen, ob eine Alleinbehandlung oder eine Mitbehandlung angebracht ist.

Anwendungsgebiete der Hypnose:

  • Ängste, allgemein
  • Depressionen
  • Eßstörungen
  • Hals- Nacken- Schulterverspannungen
  • Magen- und Zwölffinger- Darmgeschwüre*
  • Nervosität
  • Neuralgien
  • Obstipationen
  • Phobien
  • Raucherentwöhnung
  • Stottern
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